PXE ist eine von Intel initiierte Lösung für den netzwerkbasierten Bootvorgang. PXE setzt dabei auf DHCP und TFTP auf. DHCP dient der Verteilung der Netzwerkkonfiguration und TFTP der Verteilung des Boot Image.
Eine weitere Bedingung ist die Verfügbarkeit von PXE fähiger Hardware. Das heißt der Client bzw. die Netzwerkkarte muss den Boot über ein Netzwerk unterstützen. PXE wird oft in Form einer Firmware direkt auf den Netzwerkkarten implementiert. Seit geraumer Zeit gibt es allerdings auch freie Softwareprojekte die eine solche Funktionalität auch ohne Firmware in der Netzwerkkarte realisieren. Ein Ersatz erfolgt in aller Regel über eine Bootdiskette.
Ein solches Projekt ist unter anderem Etherboot: http://etherboot.sourceforge.net/
Die Verwendung ist relativ simpel:
$ tar xvjf etherboot-5.4.1.tar.bz2 $ cd etherboot-5.4.1/src/ $ make make allzdsks $ cat bin/3c90x.zdsk > /dev/fd0
Wer diesen Aufwand scheut, kann sich die das fertige Rom Image auch unter der Webseite http://rom-o-matic.net/ direkt downloaden und anschließend wieder mit
$ cat 3c90x.zdsk > /dev/fd0
auf die Diskette schreiben.
Um PXE nutzen zu können, muss in erster Linie ein DHCP Server eingerichtet werden.
ddns-update-style none; ddns-updates off; ignore unknown-clients; group { filename "/pxelinux/pxelinux.0"; use-host-decl-names on; subnet 192.168.100.0 netmask 255.255.255.0 { # tftp server next-server 192.168.100.254; option broadcast-address 192.168.100.255; option routers 192.168.100.254; option domain-name "gate.tuxknowledge.org"; option domain-name-servers 192.168.100.254, 192.168.100.253; option perform-mask-discovery false; option router-discovery false; option default-ip-ttl 10; }
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